Around Shanghai: Just another WordPress weblog
Mon
24
Jul '06

Final Countdown

Wir koennen es gar nicht glauben, es ist bald vorbei…ein lachendes Auge denkt an zu Hause und an Familie, Freund und Freunde und ein weinendes Auge denkt an die Stadt und die tollsten Monate, die wir bald hinter uns lassen muessen. Ganz abgesehen davon, dass dann die Uni und Klausuren wieder losgehen :-(

Am Donnerstag kommt ^^, ich freu mich so, vor allem weil ich dann endlich alles hier zeigen kann und auch nochmal alles erlebe, sehe, besichtige, auch das, was ich bislang noch nicht erkundet habe.

Letzten Donnerstag waren wir auf dem Black Eyed Peas Konzert und ich muss sagen: HAMMERSHOW! Auch wenn ich nicht so ein Fan von der Musik und Stilrichtung bin, war es einfach super, dagewesen zu sein. Die Chinesen sind schon voll abgegangen und als die Gruppe ein wenig Drama in das ganze gebracht hat und 5 Minuten Pause eingelegt hat, ohne das anzukuendigen, dachte man schon, die Chinesen nehmen das Stadion gleich auseinander! Da ich Affen mag war mein Favorite des Abend der aufgeblasene Affenkopf, der zur Musik auf der Buehne hin und her schwang, ganz a la “Monkeybusiness” :-) Da haben sich die 17 Karten gelohnt, die Special K orgenaisiert hat, vielen Dank dafuer!

Vorher waren wir mit einem Kollegen im “Elements Fresh” essen und muessen wohl so hip ausgesehen haben, dass wir als Cocktailtester fungieren muessen (und nein, wir trinken hier nicht so viel dass man es uns ansehen konnte und auf einen Kennergaumen schliessen) Jedenfalls brachten sie und 3 coole Cocktails nacheinander, zeitlich versetzt, kostenlos und fragten uns anschliessend nach unserer Meinung. Sehr lustig! Mit einem kurzen Blick sahen wir, dass wir tatsaechlich die einzigen waren, die welche bekomme haben…

Freitag erst lecker mit Arbeitskollegen und Freunden Raklett gegessen, sind wir anschliessend in den “Park 97″ im Fuxing Park gefahren und haben gut gefeiert.

Samstags bei einem Arbeitskollegen zur Einweihnung eingeladen, sind wir nach guten Gespraechen und Drinks wieder mal in der “Bar Rouge” gelandet und das bis nach 4. Heute sind wir dementsprechend muede *kaffetrink* Aber es war einfach ein sehr gelungener Abend. Egal ob Special Ks Schuhe, die sie sich mit Schnuersenkeln eines Freundes um den Hals band und die hohen Absaetze von ihr abstanden oder dass Dr. Snuggels beim Arbeitskollegen noch auf Toilette musste, als alle schon am gehen waren um in die Bar zu fahren und ich nichts gesagt habe, bis wir unten waren (der Gastgeber hatte schon alls zugesperrt)….es war ein sauwitziger Abend. Der arme Dr. Snuggels ist des oefteren mal unser Opfer, vielleicht sollten wir doch netter zu ihm sein…aber es bietet ich immer so gut an! :-D

Das Restwochenende verbrachten wir mit Fitness, spazieren, einkaufen, Starbucks, Vienna Cafe und etlichem mehr. Noch kanns nciht vorbei sein, noch geben wir nicht auf :-)

Mon
17
Jul '06

Hangzhou

Wieder viel erlebt dieses Wochenende, allem voran unser gestriger Ausflub in die Stadt Hangzhou im suedwesten Shanghais. Mit immerhin 4 Mio. Einwohnern gilt diese Stadt hier als Erholungspunkt und ist dabei groesser als Berlin!

Um 8:20 gings mit dem Zug los, 2,5 Stunden Fahrt dann waren wir da. Leider hat es geregnet, was zwar der Hitze ganz gut tat aber dafuer war das am-Bahnhof-rumstehen-und-nicht-wissen-wohin umso ungemuetlicher. Endlich entschlossen wir uns, einen kleinen Minivan mit Fahrer den ganzen Tag zu siebt rumkutschieren sollte, das ganze fuer 20 euro. Sehr guenstig also. Am Anfang klappte das auch noch ganz gut, sie warteten geduldig am ersten Ausflugsziel (der Fahrer hatte sich einen Kumpel als Beifahrer angelacht) und wir nahmen unser mittagessen ein (sehr eklig) und guckten uns das Kloster der schlafenden Seelen an. Leider versuchten die beiden im Bus aber immer wieder, eine Anzahlung von uns zu bekommen oder uns ihre Parktickets anzudrehen (was konnetn wir dafuer wenn sie da auch parken? Abgemacht waren 200 RMB, und das war schon viel) und blockierten teilweise den Ausgang, aber wir gingen einfach immer wieder stur an ihnen vorbei. An einer Pagode passierte es dann schliesslich, dass wir zu den vereinbarten 4 Uhr keinen Bus mehr fanden, sie waren weg. Ob sie nachher noch gekommen sind und einfach zu spaet waren oder auf uns keinen Bock mehr hatten wussten wir nicht, denn wir nahmen dann einen oeffentlichen Bus zum bekannten Westsee, unserer letzten Station. Schoen bloed von ihnen, denn sie hatten von uns noch keinen Cent bekommen. Naja. Eine aus unserer Gruppe hatte total Angst, dass sie am Bahnhof auf uns warten wuerden, um einen Aufstand zu machen, aber nicht von dem passierte. Vom Linienbus in 2 Taxis in ein Sammeltaxi wechseln haetten sie auch schwierigleiten gehabt, uns auszumachen :-)

Jedenfalls war es ein spannender Tag, super Leute, super Fotos und endlich mal wieder was neues gesehen hier. Ist doch immer wieder das Beste.

Freitags waren wir im Mint (eine Cocktaillounge) und danach im Zapatas, aber da dort Schaumparty war und die Musik ein wenig assi, waren wir dort auch schnell weg.

Samstags hatten wir unsere letze Promotion in einem der Laeden zusammen mit dem anderen deutschen Praktikanten, und danach wurden wir als Dank zum Abendessen eingeladen, ins “Tasty”. Dort bekommt man eine Art Setzkasten aus 8 Bausteinen, aus denen man auswaehlen kann, sehr lecker, ein bisschen auf franzoesichen Stil gemacht (aber mitnichten getroffen). Die kellner waren schon ganz besorgt und haben unere chinesischen KOlleginnen gefragt, ob wir dnen Franzosen seien, weil uns dann naemlich bestimmt das Essen nicht schmecken wuerde :-D Sehr lustig!

Heute ist Montag und schon am Donnerstag geht es zum Konzert der Black Eyed Peas!

Tue
11
Jul '06

Big Bambooooo – rote Karte

Also meine lieben Freunde des Lichts (<–ok, ich bin ein wenig esoterisch diesen morgen), unser Aufenthalt naht dem Ende…der letzte MOnat ist angeschlagen und das macht einen schon ein wenig melancholisch.

Im Buero ist es etwas chaotisch zur Zeit, unsere Chefin verlangt uns viel ab und wir haben bis zum Ende der Praxisarbeit noch ganz schoen viel zu tun. Das Dumme ist nur, dass unser gesamtes Buero jetzt morgen umzieht, eine Etage tiefer. Das ist zwar rin schoeneres Buero, aber Special K und ich sitzen dann noch naeher an der Tuer und es ist auch kleiner, sprich auch lauter bei unseren Pappenheimern. Da darf man dann neben Crazyfrog-Klingeltoenen, Festnetzgebimmel und lauten Diskussionen herausfinden, wieviel Ware in die Laeden soll und mal eben ein Forecastingtool entwickeln. Hach ja.

Jedenfalls koennen wir das Arbeiten morgen vergessen bei der Packerei!

Ansonsten haben wir unser Wochenende wieder sehr schoen verbracht…am Freitag waren wir mit 2 Kollegen erst wieder in dem nepalesischen Reastaurant, anschliessend bei der Moewenpick Eroeffnung (Freieis!) und danach bei der Eroeffnung einer neuen Lounge “De la Coast” direkt am Bund. Da das nicht SO der Hammer war, sind wir wieder in die altbekannte Bar Rouge gegangen *Beachparty* Bepackt von Moewenpick mit einer Geschenketuete und einer stinkenden Hochglanzbroschuere fuer Investoren weiss ich jetzt wenigstens, wieviel eine MOewenpick Kuehltruhe hier in China kosten wuerde. Jemand interesse an einem Business??? :-) (Sind nur 130 EUR und dann kommen noch 30 EUR fuer das Verkaeuferhemd dazu…das geht doch)

Am Samstag waren wire ganz relaxt einkaufen, dann trainieren und anschliessend auf einer Grillparty bei der Expraktikantin eingeladen. Wollten danach noch ins “People 7″ gehen, doch die wollten uns nichts mehr zu trinken geben, weil die zu machten (um 1!!!! Tsss) also mussten wir direkt ins “Big Bamboo” fahren, wo wir auch Fussball gucken wollten. Der Laden war der absolute Reinfall und gehoert auf unsere persoenliche No-go Liste hier in Shanghai. Schlechter Service, schlechter Pina Colada (der kam schon am Tisch in 2 Phasen an und das waessrige irgendwas unten vermischte sich partout nicht mit dem dicken cremigen Etwas oben). Nachdem Special K schon beim Grillfets einen Schwaecheanfall erlitten hatte und einfach so einen Becher Wasser aus ihrer Hand aufs Sofa gleiten liess, eskalierte die Situation als sie beim Pulloverueberziehen ihren halbvollen Baileyskaffee umstiess der prompt auf die sonst so schicke H. fiel. UUUUPPPS! ;-) H. nahms aber gelassen und regte sich nur ueber die Chinesen auf, die keinerlei anstalten machten irgendeinen Lappen zu bringen. Die 2. Halbzeit wurde dann zu Hause weitergeschaut.

Am Sonntag waren wir auf dem Perlenmarkt in “Pearlcity”, wo eigentlich nur ich was einkaufte….ausgleichende Gerechtigkeit weil nur Special K am Samstag ihre Schuhe gekauft hatte. Anschliessend waren wir wieder trainieren und haben uns dann mit einer Freundin getroffen, die Special K das Geld fuer die Black Eyed Peas Tickets gegeben hat. Wir gehen aufs Konzert naechste Woche! Hoffe das wird gut, obwohl das nicht so meins ist *gruppenzwang* :-D

Tja, und um die Arbeit auch auf andere Leute abzuwaelzen haben Special K und ich jetzt unseren eigenen MItarbeiter eingestellt (wirklich mit Lebenslauf und Ausschreibung und so) der uns jetzt ein professionelles Control Chart in Excel programmieren wird. Ob er das schafft?

Tue
4
Jul '06

Kakerlaken, Falter und Wurmgetier

Mensch, der Spass geht hier munter weiter!

Als aller erstes erzeahlte uns gestern morgen unsere Chefin im Taxi die Horrorgeschichte schlechthin…beim naechtlichen Einschalten der Klimaanlage muss wohl ein Tier aussen auf dem Luftrohr gesessen haben und dadurch eingesogen worden sein. Mit dem Einschalten machte es dann “Plopp” und das Vieh wurde durch die Klimaanlage in ihr Schlafzimmer geschleudert. Durch die Dunkelheit konnte sie (im Bett liegend) nicht erkennen, ob es sich dabei um eine fliegende Kakerlake, einen Falter oder doch die MIschung daraus handelte.

Beim Mittagessen ging es weiter, als wir ein Gericht bekamen, das aus Auberginen bestand und weissen Kringeln, die mit der guten Sosse eigtenlich sehr lecker schmeckten. Bis unser KOllege D. fragte, was es denn eigentlich sei! Bei genauerer Untersuchung auf meinem Teller musste ich zugeben, dass es aussah wie dicke Maden, oder Wuermer, zumindest war es weiss und dick und hatte die Koerperringe eines Regenwurmes. Da war mir schon schlecht! :-o Das lustige war, dass wir drei Praktikanten alle davon gegessen hatten, aber alle was anderes damit assoziierten. Schon erstaunlich, wozu das Gehirn so faehig ist. Ich dachte, es handele sich um Nudelteig, Special K dachte, es seien Pilze, und der andere Praktikant dachte irgendwie gar nichts. Jedenfalls ass dieses Gericht danach keiner mehr und dann wurde beim Kellner nachgefragt, der promt das Gericht auf chinesisch aufschrieb.

Zurueck im Buero erfuhren wir dann, dass es sich wohl um Sepiaeier handelte, also Oktopussleich…sehr nett, dass unsere Chefin uns noch versuchte aufzubauen und meinte, das sei in Deutschland eine teure Delikatesse, dieser TINTENFISCHKAVIAR. Na denn :-) Nochmal werden wir es nicht bestellen.

Nachmittags im Buero wurden wir dann auf einmal durch Geschrei und Aufregung bei uns am anderen Ende des Bueros aufmerksam. Und zwar genau am Schreibtisch der fehlenden Kollegin mit Guertelrose. Anscheinend hatte sie ziemlich viel Essen gebunkert und auch eine expoldierte Nescafedose, ohne es zu wissen, so dass durch leichtes Aufraeumen eines Kollegen ziemlich viele Kakerlaken zu Tage kamen. Zuerst totgeschlagen, wurden die naechsten mit dem giftigen Raid ausser gefecht gesetzt und dann von der Sekretaerin HJ (interner Code von Special K und mir damit die Leute nicht merken, wenn wir ueber sie im Buero reden) gejagt und sich meist noch schnell bewegend in einem Taschentuch gefangen. Sehr mutig. Ich fand mich aber auch mutig denn ich hielt anschliessend eine Glasflasche auf, in der jetzt ca. 10 Kakerlaken gefangen sind (die meisten tot). Sie haetten auch auf meine Hand fallen koennen!

Das war schon ziemlich eklig, ok auch spannend, aber das hebt jetzt nicht so wirklich die Sympathie gegen die Guertelsrosenpatientin. Gut ist, dass wenigstens wir am Tisch keine hatten, denn ich hab zur Sicherheit direkt danach zum Spray gegriffen!

Aus dem Dschungel in den Dschungel…

Mon
3
Jul '06

Shanghai Urban Planning Center

Gestern war ein ganz relaxter Tag. Ausgeschlafen, direkt Mittag gegessen, bisschen aufgeraumt und dann ins Shanghai Urban PLanning Center, anschliessend im “Physical” trainieren und dann noch einen kuehlen Drink im nahegelegenen “Barbarossa”…uns ging es richtig gut!

Das Museum war sehr interessant und bot einen Einblick, in wieweit Shanghai sich waehrend der letzten Jahrzehnte veraendert hat und noch veraendern wird. Ein runnunig gag der Stadt ist, dass wenn man 2 Wochen die Stadt verlaesst, diese schon nicht mehr wieder erkennt. Und nach dem Museumsbesuch versteht man auch endlich, wieso. Noch in den 80ern glich Shanghai einem absoluten Sumpfloch und Strassen wie in der dritten Welt, selbst die Bilder aus den 90ern erkennt man nicht mehr wieder. Heute ist Shanghai eine absolute Metropole, zwar noch viel im Aufbau, aber mit dem noetigen Geld merkt man heutzutage schon nichts mehr von einem Entwicklungsland.

Das gruselige an sich ist eigentlich Pudong, der neu errichtete Stadtteil auf der anderen Seite des Flusses, der noch weiter ausgebaut werden soll. Audiotour und virtuelle Modelle zeigen eine ganz neue Stadt, sauber, quadratisch, viel gruen, getrennt in “cars” und “pedestrians”, alles aus Glas, Stahl und Beton. Auf den ersten Blick und mit der richtigen Musik hinterlegt wirkt das toll und man sieht, dass sich mehere Architekten gegenseitig uebertroffen haben, aber nach laengerem Nachdenken ist es einafch nur: gruselig. Eine (wahrscheinlich leerstehende) Stadt, ohne Flair, ohne Gesicht. Ein Erholungspark fuer Expats, denen die Stadt auf der anderen Seite zu alt, zu schmutzig, zu chinesisch ist. Sei es ihnen gegoennt, aber dass dafuer, auch im Namen der Expo 2010, so viel altes auf unserer Seite kaputt gemacht wird (um es dann mit einem neuen Wohnblick zu ersetzen), ist schon sehr traurig :-(

Dafuer sahen wir am Samstagabend noch eine der schoensten Wohnungen, die wir bisher in Shnaghai sehen konnten. Eingeladen zu einem Grillfest, verbrachten wir den Abend bei leckeren Getraenken und Fleisch en masse bei einem Freund, der eine alte Erdgeschosswohnung im franzoesischen Konzessionsstil besitzt, inklusive Garten und Grill, und das mitten in der Stadt :-) Schon schick!

Sat
1
Jul '06

Shanghai Acrobatics

Sooooo, Spcial Ks Birthday Bash is over und die letzten Tage waren extrem cool. Nicht nur, dass die deutschen gestern gezeigt haben, dass sie können, wenn sie wollen (ok, wiedermal in allerletzter Sekunde), wir haben ein fantasitisches Dinner mit netter Besetzung, eine nette Bar, die Shanghai Acrobatic Show, einen  leckeren Salat und ein fantasitsches Spiel hinter uns.

Das Dinner an Special K´s Geburtstag war super, es gab Krabben und Gemüseplattte, Baguette, italienischen Nudelsalat, gebratenes Fleisch und zum Nachtisch Eir mit frischer Mango. Danach sind wir noch in die “I love Shanghai Bar” gegangen, die zwar vom interior eher normal wirkte, dafür gibt es aber jeden Donnerstag Ladies Night und alle, wirklich ALLE Getränke sind für Frauen kostenlos, ohne Eintritt etc. Wie sie das machen, wussten wir auch nicht, aber wir haben dort noch ein paar Leutre getroffen, die aus Platzgründen in unserer Wohnung nicht am Dinner teilnehmen konnten, die wiederum auch Leute mitgebracht haben.

Die Acrobaticshow zeigte allerlei Lustiges, wie Frauen, die sich verbiegen können und Leute, die ungsichert an zwei herunterhängenden Stofftüchern schweben konnten…leider nicht ganz so lustig war leider das Hinkommen. Gelegen im Ritz Carlton Komplex fand die Show im Shanghai Centre Theatre statt, und nicht dort wo uns unser erstes Taxi hinbrachte: im Shanghai Grand Theatre. Dies fiel uns leider erst auf, als wir schon ausgestiegen waren und das Taxi über alle Berge verschwunden, wäre auch kein Problem gewesen, denn es war erst 19:10 uhr und die Show begann 19:30Uhr. Doch leider fanden wir kein Taxi mehr :-( Dass das in einer Stadt wie Shanghai möglich sein würde, hätte ich nicht gedacht (lags am Deutschlandspiel und alle Fahrer waren zu Hause?) und die restlichen paar Taxis waren natürlich alle besetzt. Wir fanden erst eins, als wir uns vor das Mariott Hotel stellten und uns als Hotelgäste ausgaben, so dass wir eins der Taxis kapern konnten, die da vorfuhren. Kamen ca. 10 min zu spät, aber das scheint in CHina kein Problem zu sein, sie liessen uns ohne weiteres rein. Waren auch nicht die Letzten, es kamen noch Leute in 3 Trauben in den Saal, dies auch noch 15 min. vor Schluss :-)

Danach lecker einen Salat im “Elements Fresh” gegessen, direkt nebenan, und dann die ganze Strecke bis zum “Omalleys” gelaufen, unserer Fussballhöhle. Kamen genau richtig an, denn direkt hinter uns schloss die Security das Gate, denn der Pubgarten war RAPPELVOLL.

Zwar habe ich in meinem Tippspiel getippt, dass Argentinien gewinnt *schandeübermeinhaupt*, aber so konnte ich mich freuen, dass Deutschland gewonnnen hat (und andersrum). Mein Kollege bezeichnet dies als “Zweckpessimismus”…na gut!!!

Zum Schluss noch 2 Hämmer von Special K und mir, und 2 Gründe, woran man merken kann, dass man übermüdet ist:

1. Man muss vom People Square bis zur Hengshan Lu 4 Stationen mit der U-Bahn fahren, ist vertieft in ein gutes Gespräch, steigt aus, geht nach oben. Ich mekre überhaupt nichts und suche wie immer den Exit 1, zeige sogar ganz motiviert dahin, aber Special K macht mich darauf aufmerksam, dass alles ganz anders aussieht. Sie ist sich sicher, dass wir eine Station zu weit (!) gefahren sind. Erst langsam merke auch ich, dass es etwas anders aussieht und sage, dass wir dann doch nochmal runter gehen sollten, um zu gucken, wo wir hier seien.

Wir waren von 4 Stationen erst eine gefahren.

2. Kurz vor dem Deutschlandspiel sitzt man im Aussenbereich des “Elements Fresh”, hat gut gegessen, trinkt aus, überlegt im Doppelpack mit Karte bewaffnet, ob man ins Germancenter nach Pudong fährt, oder doch ins “Omalleys”. Motiviert steht man auf udn geht los, weil man sich gerade für das Taxi (kam keins, *lach*) ins “Omalleys” entschieden hat, bis ich merke, dass wir gar nicht bezahlt haben. Direkt umgedreht sehen wir schon den Kellner, der sich drinnen ziemlich *beeilt* uns nachzukommen.

Der vorher so nette Kellner wirkt daraufhin leicht angefressen.

:-D