Mann hatten wir heute auf der Arbeit viel zu tun! *uff* Hat aber Spass gemacht und war um einiges besser, als das letzte Wochenende! Müssen morgen eine Präsentation halten und werden unser Projekt hoffentlich schaukeln, bzw. dem Prässidenten, “unserem best friend” (siehe alter Eintrag von mir), verkaufen.
Haben uns heute von einem Kommilitonen verabschiedet, der am Donnerstag schon wieder in die Heimat fliegt, jetzt war er schon 6 Wochen hier udn für uns heisst das: 5 Woche unseres Aufenthaltes sind um. Wahnsinn! Es ist wirklich erschreckend wie die eit vergeht, längst noch nicht alles gesehen und von unserer Arbeit noch nicht ein Wort geschrieben….Kommt Zeit, kommt Rat.
Jedenfalls haben wir uns erst gemütlich in einen Starbucks im neuen French Consession gesetzt, mit ihm geredet und auf die Expraktikantin gewartet, die sich auch mit uns treffen wollte und extra einen riesen 80 l Bergrucksack für Special K dabei hatte, den sie mit auf unseren Ausflug nehmen wird (dazu später mehr).
Sind dann mit dem Taxi in ein nepalesisches Restaurant gefahren, das sie noch im Kopf hatte. Echt super! Sehr nett empfangen (die Nepaleser <–heisst das so? sind ein sehr nettes Volk, viel offener als die Chinesen) wurden wir erstmal gefragt, ob wir auf stühlen oder auf dem Boden dinieren wollten und haben uns dann für die aufregendere “Bodenvariante” entschieden. Dazu gingen wir in den ersten Stock und mussten unsere Schuhe ausziehen, woraufhin wir direkt vom Chef ein paar Bunte Filzpantoffeln angeboten bekamen, die wir bis zu unserem Tisch anzuziehen hatten. Es war alles sehr schön dekoriert und wir sassen auf Schaumstoffmatten mit bunten Kissen in einem sehr ruhigen Ambiente. Ganz unchinesisch assen wir Käsebällchen, Prawn Chili, Lammfleisch, gebackenes Rinderfleisch und Spinat, dazu gab es Tee mit Zitrone und Honig. Abgesehen von den netten Leuten da war es sehr lecker und so entschied sich unser Kommilitone kurzerhand, sein Abschiedsessen vom teuren all-you-can-eat-Japaner (der aber in der stadt auch echt bekannt und gut ist) in dieses Restaurant zu verlegen. Abgesehen davon, dass sich viele seiner chinesischen Kollegen die umgerechnet 15 EUR für den Japaner nicht leisten können, ist es bestimmt auch viel gemütlicher da!
Zumindest konnten wir die Expraktikantin nun endlich einladen, als dank für “Vorabwohnungsbesichtigen”. Wollte sie zuerst gar nicht annehmen, aber das passt schon so
Morgen Abend gehen wir mit Leuten aus unserer Uni essen, für viele ist das ein Ehemaligentreffen, aber wir dürfen auch mit! Es geht wohl in ein chinesisches Seafoodrestaurant, und ich bin jetzt schon gespannt auf den Fisch (hier in China sind Special K und ich auf Grund der hohen Grätenzahl und der Qualität des Wassers etwas vorsichtig geworden, was den Fischkonsum betrifft
Aber man will sicherlich auch nicht wissen, was die Landtiere hier so den ganzen langen Tag fressen…

Leave a passing comment »
Leave a Reply
You must be logged in to post a comment.