Mensch, der Spass geht hier munter weiter!
Als aller erstes erzeahlte uns gestern morgen unsere Chefin im Taxi die Horrorgeschichte schlechthin…beim naechtlichen Einschalten der Klimaanlage muss wohl ein Tier aussen auf dem Luftrohr gesessen haben und dadurch eingesogen worden sein. Mit dem Einschalten machte es dann “Plopp” und das Vieh wurde durch die Klimaanlage in ihr Schlafzimmer geschleudert. Durch die Dunkelheit konnte sie (im Bett liegend) nicht erkennen, ob es sich dabei um eine fliegende Kakerlake, einen Falter oder doch die MIschung daraus handelte.
Beim Mittagessen ging es weiter, als wir ein Gericht bekamen, das aus Auberginen bestand und weissen Kringeln, die mit der guten Sosse eigtenlich sehr lecker schmeckten. Bis unser KOllege D. fragte, was es denn eigentlich sei! Bei genauerer Untersuchung auf meinem Teller musste ich zugeben, dass es aussah wie dicke Maden, oder Wuermer, zumindest war es weiss und dick und hatte die Koerperringe eines Regenwurmes. Da war mir schon schlecht!
Das lustige war, dass wir drei Praktikanten alle davon gegessen hatten, aber alle was anderes damit assoziierten. Schon erstaunlich, wozu das Gehirn so faehig ist. Ich dachte, es handele sich um Nudelteig, Special K dachte, es seien Pilze, und der andere Praktikant dachte irgendwie gar nichts. Jedenfalls ass dieses Gericht danach keiner mehr und dann wurde beim Kellner nachgefragt, der promt das Gericht auf chinesisch aufschrieb.
Zurueck im Buero erfuhren wir dann, dass es sich wohl um Sepiaeier handelte, also Oktopussleich…sehr nett, dass unsere Chefin uns noch versuchte aufzubauen und meinte, das sei in Deutschland eine teure Delikatesse, dieser TINTENFISCHKAVIAR. Na denn
Nochmal werden wir es nicht bestellen.
Nachmittags im Buero wurden wir dann auf einmal durch Geschrei und Aufregung bei uns am anderen Ende des Bueros aufmerksam. Und zwar genau am Schreibtisch der fehlenden Kollegin mit Guertelrose. Anscheinend hatte sie ziemlich viel Essen gebunkert und auch eine expoldierte Nescafedose, ohne es zu wissen, so dass durch leichtes Aufraeumen eines Kollegen ziemlich viele Kakerlaken zu Tage kamen. Zuerst totgeschlagen, wurden die naechsten mit dem giftigen Raid ausser gefecht gesetzt und dann von der Sekretaerin HJ (interner Code von Special K und mir damit die Leute nicht merken, wenn wir ueber sie im Buero reden) gejagt und sich meist noch schnell bewegend in einem Taschentuch gefangen. Sehr mutig. Ich fand mich aber auch mutig denn ich hielt anschliessend eine Glasflasche auf, in der jetzt ca. 10 Kakerlaken gefangen sind (die meisten tot). Sie haetten auch auf meine Hand fallen koennen!
Das war schon ziemlich eklig, ok auch spannend, aber das hebt jetzt nicht so wirklich die Sympathie gegen die Guertelsrosenpatientin. Gut ist, dass wenigstens wir am Tisch keine hatten, denn ich hab zur Sicherheit direkt danach zum Spray gegriffen!
Aus dem Dschungel in den Dschungel…
One Response to “Kakerlaken, Falter und Wurmgetier”
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July 4th, 2006 at 7:34 pm
Wer den Horror durch vertiefende Lektüre relativieren will, hat unter http://de.wikipedia.org/wiki/Kakerlake die Gelegenheit dazu